Vorbeugung vor der Geburt

Die meisten angeborenen Herzfehler lassen sich nicht verhindern. Regelmäßige Mutterkindpass-Kontrollen, eine Rötelnimpfung der Mutter 3 Monate vor Beginn der Schwangerschaft, die Vermeidung von Medikamenten, Strahleneinwirkung und Alkohol während der Schwangerschaft, eventuell eine genetische Beratung und die entsprechende Wahl der Entbindungsklinik bei präpartaler Diagnose sind als sinnvolle Vorbeugung anzusehen.

Das Wiederholungsrisiko

Haben Eltern bereits ein Kind mit Herzfehler, so steigt das Risiko ein weiteres Kind mit Herzfehler zu bekommen auf 2-5 % an, ist also immer noch sehr gering. Eine in der 18. - 22. Schwangerschaftswoche durchzuführende fetale Herzultraschalluntersuchung kann bereits gravierende Herzfehler ausschließen oder erkennen. Genetische Untersuchungen können manchmal gute Aufschlüsse darüber geben, ob in einer weiteren Schwangerschaft ein erhöhtes Wiederholungsrisiko besteht oder nicht.